Donnerstag, 21. August 2014

Donnerstag ist veggie Tag!

Habt ihr von der Initiative schon etwas gehört? Es geht darum, wenigstens einmal pro Woche, auf Fleisch zu verzichten. Für mich als Gesundheitsfetischist gar kein Problem. Aber meine Familie ist etwas störrisch. Das bedeutet für mich eine Herausforderung!


Es gibt da einen Ostfriesen, der sehr männlich rüberkommt, und trotzdem fleischlos glücklich ist. Bei dem habe ich mal neugierig in den Topf geguckt und diese Burgervariante für mich entdeckt: Veggie Burger. Es hat mir in den Fingern gejuckt, denn ich wollte den Test Wagen, ob meine Mannschaft damit zu überzeugen ist... Buletten aus Kichererbsen!




So viel kann ich euch schon verraten, es ist niemand verhungert. Allerdings haben die Jungs gleich gemerkt, dass da kein Fleisch im Spiel ist. Die Mädels haben zurückhaltend zugegriffen und trotzdem gegessen.

Fazit: es war echt lecker (für mich). Der Rest fand es nicht soo doll, aber sie haben gegessen. Da kann ich schon zufrieden sein, denn die können gaaaanz anders. "Ungewohnt" trifft es am Besten. Alles was neu ist wird zaghaft probiert und wenn's nicht gefällt, dann kommt sofort eine rote Karte. Das war hier nicht der Fall, also war es gut ;-)

Veggie Burger: McEcki der Rock´n Roll Veganer

Guten Apetit, M

Samstag, 16. August 2014

Gruß aus der Küche..

.. Ihr Lieben, was denkt ihr eigentlich, mache ich in den Ferien??

Genau, ich (als gute türkische Ehefrau und Mutter) stehe von früh bis spät in der Küche!

Nee, gelogen, ab und zu gehe ich natürlich auch shoppen. *g* Im Supermarkt selbstverständlich. Oder, wie heute, auf den Markt.


Der Alltag einer Bauersfrau:
Entweder ich schmiere Brote für meine Männer oder koche für die  Kleinen, räume benutze Müslischalen weg oder gehe Nachschub besorgen für verhungerte Kämpfer.
Und abends sehe ich natürlich noch ganz unverbraucht und frisch aus. Kann noch freundlich lächeln und meinem Liebstem jegliche Wünsche von den Augen ablesen!
...dies war ein kleiner Test! Ob ihr auch lest was ich schreibe. Oder nur Fotos guckt!! :-)

Zum Markt habe ich es tatsächlich mal wieder geschafft und war wirklich enttäuscht, wie viele Stände nicht besetzt waren. Alle im Urlaub! Nun muss unser Hund doch tatsächlich auf seine Lieblingswurst verzichten. Aber frisches Obst und Gemüse gab es natürlich. Und für die ganze Schlepperei habe ich mich dann schonmal selbst belohnt. Wer auch sonst? Also gab es einige Bunde schöner Blumen. Das sieht dann auch gleich so professionell aus: der Arm voller Blumen und der Porree im Einkaufskorb. Da fühle ich mich als Heldin des Alltags. Das gibt einem Kraft für den Rückweg. Selbstmotivation ist nicht zu unterschätzen...

Und zu Hause bleibt dann die Frage, wie man das Gemüse am besten arrangiert. Ich finde es ganz hübsch, wenn Gerbera alleine stehen. Daher habe ich mir verschiedene Vasen und Flaschen gesucht und meine Gebera zwar einzeln, aber in der Gruppe, platziert. Ich finde die Eleganz dieser Blume kommt dadurch schön zur Geltung.



Und für die Santini habe ich mir ein Gefäß gesucht, dass auch ihrem Charakter entspricht. Oben üppig wie eine prachtvolle Blumenwiese und unten nichtssagend dürr. Also ab in einen Eimer! Einfach  und herrlich zugleich.



Und letztlich habe ich Spaß und Freude in der Küche. Immer wenn mein Blick von der schweren Arbeit schweift, dann erfreue ich mich an den pinken Blumen, die mir sagen: Halte durch, es lohnt sich!

Mal unter uns: wir hatten eine tolle Ernte, viel Besuch von fleißigen Neffen und Nichten, und gaanz viel Glück mit sehr gutem Wetter. Und nun haben wir noch ein neues Projekt begonnen. Kinderzimmer renovieren. Die Mädels hatten sich Veränderung gewünscht und ich werde bald berichten...

Think Pink! M

Dienstag, 5. August 2014

Ein Blick im August

Habt Ihr dieses Jahr schon ein Lagerfeuer gemacht?

Unsere Mannschaft hatte die Abenteuerlust gepackt! Nach einer so tollen Erntezeit, weil das Wetter an Freundlichkeit kaum zu überbieten war, musste nötig noch ein Kontrast zum Trecker fahren her... Der Weizen ist eingefahren, die Ferien dauern noch, die Kinder sind nie müde :-) und so kann man am Abend auch nochmal schnell ein Feuerchen entfachen!


Nachdem Tom Sawyer und seine Kumpels das Ding endlich zum Brennen hatten, kam auch schon der Hunger! Würstchen - alle aufgegessen. Supermarkt - zu weit. Marshmallows - wieder keine im Haus ( typisch Mama, nie hat die welche!) Butterbrote - nicht abenteuerlich genug! Na ja, kurz vorm verhungern haben wir uns auf Brötchen geeinigt. Draußen auf der Hand natürlich.



Nach der Fütterung kamen prompt tolle neue Ideen. Pimp the Fire! Liegt doch noch das Stroh auf dem Land...und was macht das Feuer spannender und schöner? Ja, die Größe der Flamme! Ein echter Feuerteufel kann sich da helfen. Also Stroh da rein! Wie schön, wenn die Crew an einem Strang zieht..



Und mein persönliches Highlight war perfekt als ich zufällig Zeugin wurde wie die "großen Jungs" am Ende des Tages von genau diesem Feuer ebenso angezogen wurden. Gemütlich saßen sie am Lagerfeuer und blinzelten in die Glut..Die kleinen Dinge des Lebens können so große Wellen schlagen.

Alles gut. M

Dienstag, 29. Juli 2014

Ginger Beer



Last but not least möchte ich noch ein weiteres Erlebnis mit Euch teilen.. An der Watergate Bay liegt ein wunderbares Hotel und nebenan direkt ein Restaurant von Starkoch Jamie Oliver. Das "Fifteen Cornwall" ist die Bühne für ein soziales Projekt bei dem junge Leute die Chance auf eine gute Ausbildung bekommen. 


Das Hotel hat einen verlockenden Pool mit Meeresblick und gleich nebendran einen wohligen Spa Bereich. 
Das tosende Meer haben wir am frühen Morgen bezwungen und am Abend hatten wir ein sensationelles Tasting Menue von Jamie Oliver. Leider war der Chef nicht persönlich vor Ort, aber diese Tage waren wirklich Luxus und passten perfekt als Bergfest in unsere Reise. Hier probierte ich das erste Ginger Beer in meinem Leben und muss sagen, dass es wirklich schmeckig war!


Ginger Beer

140 g Ingwer
2-3 Zitronen
4 EL braunen Zucker
1l Wasser

Ingwer reiben, Zitronen auspressen und die Schale abreiben. Mit  dem Zucker in eine Schüssel geben und etwas verrühren. Allesmit dem Wasser auffüllen und nach 10 Minuten filtern. Je nach Geschmack das Ginger Beer mit Mineralwasser oder Sprudel auffüllen. Wer mag gibt noch eine Scheibe Zitrone mit ins Glas. 


Klaro habe ich dieses Rezept nachgemacht und mir damit ein kleines Stückchen Cornwall mit nach Hause genommen. Allerdings war das Original Rezept zu scharf für meine europäischen Geschmacksnerven. Daher werde ich beim nächsten mal die Hälfte an Ingwer verwenden. Ansonsten war es genau so gut wie in England ;-) und mit Eiswürfeln sehr erfrischend.

In süßer Erinnerung, M.


Reisetipps:  SZ Eine perfekte Woche in Cornwall
Restaurant: Fifteen Cornwall
Hotel: Watergate Bay Hotel
Rezept: Jamie Oliver

Dienstag, 22. Juli 2014

Cornwall Part 2

Ich bin vielleicht ein Schnarchhahn! Erst verspreche ich mehr Bilder und dann kommt wochenlang nix! Das ihr euch so etwas gefallen lasst...

Nun ja, in England waren wir wie schon erwähnt nicht nur an der Küste unterwegs. Etwas Stadt und Kultur durfte natürlich auch sein. In der Kürze liegt die Würze! So haben wir in nur sechs Tagen mal versucht die Highlights zu entdecken. Dank der guten und umfassenden Recherche von Frau T. ist uns das, für unseren Geschmack, sehr gut gelungen. Von der Kathedrale in Salisbury an die Küste nach Weymouth.  



Von Exeter weiter ins Dartmoor, wo die Ponys und Schafe frei und wild umherlaufen. Hier ist auch die Landschaft gleich ganz anders. Hügelig, grün und weitläufig. Enge Straßen und Dörfer wie Geisterstädte. Angeblich ist hier das Wetter meistens etwas mystischer als im Umland. Der angekündigte Nebel hat sich uns allerdings nicht gezeigt. Dafür aber die "wilden" Tiere.



Endlich angekommen in Cornwall wurden wir verzückt von Küstendörfern wie Mousehole und Penzanze. St.Ives und St.Mawes. Lands End und Lizard. Besonders schön waren auch St. Michaels und  Porthleven.



In Padstow hatten wir einen Hafen wie aus Rosamunde Pilcher. Und auf dem Rückweg zum Flughafen haben wir selbstverständlich noch in Bath und Windsor angehalten. Hier und da gab es mal einen köstlichen Fisch oder einen knackigen Salat und somit waren wir sehr zufrieden mit der englischen Küche.



Es war eine tolle Zeit und die Sonne war ständiger Begleiter. Wer also noch ein Reiseziel sucht, dem kann ich Südengland und Cornwall sehr empfehlen...

Alles Liebe, M

It´s my party...

.. jaja, schon wieder ist ein Jahr vergangen!

Unter den vielen lieben Glückwünschen zu meinem heutigen Geburtstag fand ich auch diese vielversprechenden Worte:

Ich wünsche dir,
dass du arbeitest,
als bräuchtest du kein Geld;
dass du liebst,
als hätte dich noch nie jemand verletzt;
dass du tanzt,
als würde keiner hinschauen;
dass du singst,
als würde keiner zuhören;
dass du lebst,
als wäre das Paradies auf Erden.

Hey, genau dass wird mein Credo im kommenden Lebensjahr!!!

Hoffnungsvoll, M :-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Cornwall Part 1


Wie leicht man doch alles um sich herum vergessen kann! Zumindest solange man denkt, dass es den wichtigen Personen in seinem Leben gut geht...


Haben wir uns doch dermaßen entspannt und die wunderschöne Landschaft genossen, dass ich mir wirklich Sorgen gemacht habe, als mein Mann am 5. Tag sagte, dass er möchte, dass ich zurück komme. :-) Mein Kopfkino ging spontan los und ich hatte fürchterliche Szenarien vor Augen: eine verwüstete Küche, halb verhungerte Kinder, Land unter im Wohnzimmer, heiß gelaufene Computer, turmhohe Wäscheberge, liegengebliebene Hausaufgaben, schlecht geputzte Zähne, ...
Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut, dass ich doch noch erwartet werde, aber ein mulmiges Gefühl blieb. Zu meiner und eurer Beruhigung: es ging und geht immer noch allen hier sehr gut. Es war nichtmal besonders chaotisch bei uns zu Hause. Von daher laufen auch schon wieder neue Reisepläne. (Hihi) Das Fernweh ist geweckt...




Ist das Meer in Cornwall  nicht irgendwie verwandt mit der ostfriesischen Nordsee? Wie kann es da sein, dass unser Wasser vor der Haustür in England plötzlich karibische Farben bekommt? Findet ihr das nicht auch etwas ungerecht? Dafür kann ich euch aber verraten, dass es definitiv NICHT wärmer ist als hier bei mir! Und mehr Sonnenlicht gibt es dort auch nicht. Also was soll das?

Naja, jedenfalls fanden wir es spektakulär über die satt grünen Klippen zu wandern und auf dieses türkise Meer zu schauen. Ab und zu eine Pause einzulegen und Scones oder wunderbar leckere Cakes zu essen und das alles ohne mit den Kindern teilen zu müssen! Oder noch besser, zu diskutieren was wir als nächstes tun.
Einfach mal treiben lassen und den Tag alleine planen. Das war dass eigentliche Highlight für uns!




Ob zu Fuß oder mit dem Mietwagen, der zum Glück Automatik hatte, haben wir uns vorbei an alten Steinen, saftigen Schafweiden und niedlichen Fischerdörfern immer wieder an die Küste locken lassen...


Address: Bay House, 
The Lizard, Cornwall, TR12 7PG